Auftakt für den Neubau

Veröffentlicht am 28.04.2015 | Jürgen Vogl | 109 Aufrufe

Kategorien: Aktivitäten, Unsere Schule

Auftakt für den Neubau

Spatenstich für die Berufsschule I     

Mit dem Hinweis auf eine Zahl hat Landrat Christian Bernreiter die Dimension des Bauwerks verdeutlicht: 124 Gewerke müssen für den Neubau der Staatlichen Berufsschule I in Deggendorf vergeben werden. Der Landrat hatte gemeinsam mit weiteren Verantwortlichen, unter ihnen Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf, Architekt Christian Illner, Sachgebietsleiter Rudolf Hahn, Vizelandrat Roman Fischer, Staatssekretär Bernd Sibler, Oberbürgermeister Christian Moser, MdB Barthl Kalb sowie Schulleiter OStDr Ernst Ziegler, den ersten Spatenstich vollzogen.

Der Bau der Berufsschule I ist der zweite Bauabschnitt beim sukzessiven Neubau der vier im Schulzentrum vereinten Bildungseinrichtungen nach dem Robert-Koch-Gymnasium, das vor knapp einem Jahr neu bezogen werden konnte. In der Zwischenzeit wurde das „alte Koch“ abgerissen. Für den Neubau der Berufsschule I muss der Landkreis tief in die Tasche greifen: Bei Gesamtkosten von 39,2 Mio. Euro ist der Landrat froh über die außerordentlich großzügige Förderung durch den Freistaat in Höhe von 64 Prozent. Allein die Ausstattung für die neue Berufsschule kostet 15,7 Mio. Euro. Angesichts des bereits deutlich spürbaren Fachkräftemangels sieht es Bernreiter aber als Pflicht an, die „Voraussetzungen für eine optimale schulische Ausbildung zu schaffen“. Nach dem Zeitplan des Landkreises soll die gewerblich-technische Berufsschule bis 2020 fertig sein.

SpatenstichAngesichts der Herausforderungen durch Digitalisierung und Industrie 4.0 werde die neue Schule eine der modernsten ihrer Art in ganz Bayern, ja in ganz Deutschland sein, freute sich Schulleiter Ernst Ziegler. Der Neubau sei eine Investition in die Menschen der Region und in die nachfolgenden Generationen. Die neue Schule werde Vorbildcharakter haben und durch sich könne auch das wirtschaftliche Potenzial der heimischen Betriebe gestärkt werden. Dies gelte insbesondere auch für die Technikerschule für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität, die an die Staatliche Berufsschule I angegliedert ist.

Staatssekretär Bernd Sibler hob die bildungspolitische Aussage hervor. Mit der Berufsschule würden optimale Voraussetzungen für die berufliche Bildung geschaffen und das sei ein klares Bekenntnis zur dualen Ausbildung. Den städtebaulichen Aspekt unterstrich Oberbürgermeister Dr. Christian Moser. Bislang war das Schulzentrum ein kompakter Klotz mit vier Schulen. Durch die Neustrukturierung sei eine „zusätzliche Durchwegung" möglich, was das Areal aufwerte.

Gekürzter Artikel aus der Deggendorfer Zeitung vom 20. März 2018

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