Brainfood für die Konstruktionsmechaniker

Veröffentlicht am 28.04.2015 | Stefanie Zellner | 179 Aufrufe

Kategorien: Metalltechnik

Brainfood für die Konstruktionsmechaniker

„Welcher Sprit im Tank ist, ist wichtig für ein Auto; davon hängt ab, wie und ob es überhaupt fährt“, mit diesen einführenden Worten eröffnete Frau Katzendobler, Ökotrophologin der AOK Deggendorf, die Informationsveranstaltung „Brainfood“ für die Klassen der Metallbauabteilung KON12A und B.

Die Veranstaltung war in einen theoretischen und in einen praktischen Teil gegliedert:

Der erste Abschnitt befasste sich unter anderem mit der Wichtigkeit des Frühstückens. Hier erklärte Frau Katzendobler, dass 20 % des Energiebedarfs eines Menschen von dessen Gehirn verbraucht werden. Darum sei es wichtig, in der Frühe ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen, denn „ist morgens keine Energie vorhanden, nimmt sich das Gehirn die Energie aus dem Herzen, was über einen längeren Zeitraum zu Herzschäden führen kann.“ Aus diesem Grund rät Frau Katzendobler zum guten alten Marmeladenbrot mit Butter.

Danach ging die Expertin auf die Verpuffung von Getreide ein: Um die Haltbarkeit der Lebensmittel zu erhöhen, wird unter Druck Getreide mit Zucker behandelt.  Das Problem bei diesen Lebensmitteln ist die zu schnelle und ineffiziente Verbrennung gegenüber unbehandelten Kohlehydraten. Außerdem wird beim Verzehr von gepufften Lebensmitteln das Fett im Körper abgespeichert und Fettleibigkeit kann entstehen. Besonders Cornflakes, Fertigpizzaböden, Toastbrote oder Burgersemmeln gelten als versteckte Dickmacher.

So gesehen sind zwei Tafeln Schokolade gleichzusetzen mit einer Tiefkühlpizza.

Im zweiten Teil bereiteten die Metallbauer selbst aus vorhandenen Lebensmitteln eine gesunde Brotzeit vor, die auch mit in die Arbeit oder auf die Baustelle genommen werden kann.

Während die Metallbauer Äpfel schälten, Semmeln aufschnitten und Karotten zerkleinerten, hatte ein Schüler die Aufgabe, Cola in einer Pfanne einzukochen. Ziel hierbei war es, die Rückstände zu sehen, die nach dem Verdunsten des Wassers übrigblieben. Frau Katzendobler erklärte, dass dieser schwarze klebrige Rest von unserer Niere bei jedem Verzehr verarbeitet werden müsse. Außerdem hielt sie fest, dass zuckerhaltige Getränke zu den Mahlzeiten zu meiden seien und stattdessen durch Wasser ersetzt werden sollten.

Am Ende der Veranstaltung war bei nahezu allen Schülern die Skepsis gegenüber gesunder Ernährung verflogen. Im Sinne des Schulentwicklungsziels „Schülergesundheit“ wurde durch diese Veranstaltung das gesunde Bewusstsein der Schüler gestärkt.

 

Brainfood für die Konstruktionsmechaniker

 

Die Schüler der Klasse KON12A

 

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