Die vorbereitenden Maßnahmen für den Schulhaus-Neubau sind weit gediehen

Veröffentlicht am Montag, 25.05.2015 | Peter Wollinger

Kategorien: Unsere Schule

Der eigentliche Neubau des Schulzentrums startet erst im September 2015 mit dem Spatenstich für das neue Gymnasium. Für die Berufsschule I bedeutet dieses Datum aber die Notwendigkeit großer Umbauarbeiten im Vorfeld. Die „alten“ Werkstätten der Maler und Lackierer sowie der Schreiner müssen weichen, da an dieser Stelle ab Herbst das neue Schulgebäude des Gymnasiums entsteht. Als Ausweichmöglichkeit standen jedoch für die Maler und Lackierer die nicht mehr benötigten Fachräume der Bäcker und Metzger zur Verfügung. Hier entstanden zwei Übungsräume, ein Trockenraum, ein Raum für die Plotter und auch ein kleiner Vorbereitungsraum für die Fachlehrer. Die alten Umkleideräume wurden ebenfalls umgestaltet und dienen nun als Lager.

Etwas schwieriger gestaltete sich die Unterbringung der Schreiner, da keine weiteren leer stehenden Räume vorhanden waren. So mussten als Interimslösung zwei Hallen in Leichtbauweise an die bestehenden Bauhallen angebaut werden. Der Umbau der Bauhalle 2 zum neuen Maschinenraum für die Schreiner sorgte zudem für hohen Aufwand. Die alte Lüftungsanlage wurde umgerüstet und an einigen Stellen erweitert; sie leistet ihre Dienste nun im neuen Maschinenraum. Umgestaltete Garagen und eine der beiden Leichtbauhallen beherbergen nun die neuen Bankräume für die Schreiner. Neu eingefügte Glasflächen und ein Holzboden in beiden Räumen sorgen für gute Arbeitsverhältnisse im Unterricht. Im Anschluss an das Labor beziehungsweise an einen kleinen Maschinenraum wurde zusätzlich für die Maurer eine Leichtbauhalle errichtet. Damit haben auch diese wieder zwei Bauhallen zur Verfügung.

Was sich jetzt im Nachhinein als „einfache“ Lösung darstellt, bedurfte akribischer Planung und des intensiven Zusammenwirkens verschiedenster Gewerke und der beteiligten Personen. An dieser Stelle danken wir vor allem den im Landratsamt für die Umbaumaßnahmen Verantwortlichen, den Sachgebietsleitern Rudolf Hahn und Brigitte Strohmaier.

Vor allem der Umzug bereitete zunächst etwas Kopfzerbrechen. Dabei spielte die Reihenfolge des Ausräumens und anschließenden Umräumens eine große Rolle. Die Zeitpläne mussten sorgfältig erstellt und genau eingehalten werden, um eine reibungslose Abwicklung des Umzugs zu gewährleisten. Zudem durfte der Unterricht nicht oder nur am Rande beeinträchtig werden.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Umzug konnte unter Mithilfe von Umzugsfirmen, Spezialfirmen und unserer Hausmeister termingerecht sichergestellt werden. Natürlich hatten auch die Schüler und Lehrer Aufgaben übernommen. So wurde das Demontieren und Montieren von Holzschränken sehr praxisnah unterrichtet, was auch dem Lehrplan entspricht.

Der Umbau war professionell durchdacht und führte zu guten und praktischen Interimslösungen, die zwar nur eine gewisse Zeit bis zur Fertigstellung der neuen Berufsschule benötigt werden, aber in dieser Übergangszeit hervorragende Lehr- und Ausbildungsbedingungen schaffen.

So starteten wir ab Mai 2015 mit dem Unterricht in den neu gestalteten Werkstätten, freuen uns aber natürlich auch auf den Neubau.

Angela Saller, StDin