Eliteschülerin aus der Elektroabteilung im Ferienseminar

Veröffentlicht am Samstag, 30.08.2014 | Peter Wollinger

Kategorien: Elektrotechnik | Unsere Schule

Auf Einladung des Kultusministeriums in Oberfranken

Die Schülerin Verena Marterer aus der Klasse EGS11A im Fachbereich Elektrotechnik hatte im Schuljahr 2013/14 hervorragende Leistungen erzielt. Als Belohnung für ihren Fleiß und ihre Einsatzbereitschaft erhielt sie eine Einladung des Kultusministeriums für ein Ferienseminar in Oberfranken. Fachbetreuer OStR Christian Wagner und Klassenleiterin OStRin Daniela Rieder sind zu Recht stolz auf das außergewöhnliche Engagement ihrer Schülerin. Verena berichtet über ihr Ferienseminar:

Auf Einladung des Bayrischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst durfte ich, Verena Marterer, mit weiteren 19 ausgewählten Schülerinnen und Schülern beruflicher Schulen eine Woche in Oberfranken verbringen. Zu den Voraussetzungen für die Teilnahme am Seminar zählte neben den schulischen Leistungen auch der besondere Einsatz für die Schulgemeinschaft und das Engagement für das Gemeinwesen. So bin ich Mitglied der Wasserwacht und betreue Kinderschwimmkurse. Auch in der Katholischen Landjugend fühle ich mich besonders wohl, weil ich in der Gemeinschaft viel bewirken kann.

Für die Organisation dieser Ferienwoche ist jedes Jahr ein anderer Regierungsbezirk in Bayern verantwortlich. Unter der Regie der für das Schuljahr 2014 zuständigen Regierung von Oberfranken erwartete uns eine abwechslungsreiche Rundreise durch die Region. Dabei gehörten die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte genauso zum Programm wie der Besuch namhafter Unternehmen und Gespräche mit Verantwortungsträgern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. So wurden wir gleich zu Beginn in der Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth von der Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin begrüßt.

Auch ein Rückblick in die Deutsch-Deutsche Geschichte durfte nicht fehlen. Unter dem Motto „25 Jahre Wiedervereinigung“ besuchten wir am Dienstag „Little Berlin“, ein Grenzlanddorf in Mödlareuth. Nachmittags stand die Besichtigung des ersten Industriemuseums Deutschlands auf dem Plan. Besonders begeistert waren wir jedoch vom Luisenburg-Felsenlabyrinth, dem größten Granitsteinmeer Europas. Die Aussicht, die sich uns dort bot, war unbeschreiblich.

Eine sagenhafte Unterwelt der Tropfsteine und Versteinerungen bot sich uns in der Fränkischen Schweiz, genauer gesagt in der Teufelshöhle Pottenstein. Von dort aus ging es dann weiter in die Weltkulturerbe-Stadt Bamberg. Ausgerüstet mit GPS-Geräten und den nötigen Anfangskoordinaten erkundeten wir Bamberg und seine Highlights auf eigene Faust. Kronach ist die grüne Krone Bayerns – davon konnten wir uns am Donnerstag selbst überzeugen. Vom Glasflakon-Museum der Firma Heinz-Glas ging es weiter in das Tropenhaus Tettau.

Mein persönliches Highlight war jedoch der Besuch der Pralinenmanufaktur Lauenstein. Vollgepackt mit Pralinen oder ausgefallenen Schokoladensorten ging es dann abends zu einer Führung durch die unterirdischen Gänge der uneinnehmbaren Festung Rosenberg. Abgerundet wurde der ereignisreiche Tag mit einem Abendessen auf der Festung Bastion Marie.

Von Anfang an bestand eine große Vertrautheit und ein fester Zusammenhalt in der Gruppe. Mit der Gewissheit, uns sicherlich bald wieder zu sehen, machten wir uns am Freitag nach der Verabschiedung durch die Oberbürgermeisterin schweren Herzens auf, zurück in die Heimat.

Verena Marterer

(1) Schülerinnen und Schüler des Ferienseminars mit der Vizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin und Betreuer Jürgen Högerle, in der Mitte Verena Marterer
(2) Eine große Auswahl an Schokoladen in der Pralinenmanufaktur Lauenstein