Infoabend der Technikerschule

Veröffentlicht am Samstag, 12.03.2016 | Peter Wollinger

Kategorien: KFZ-Technik | Elektrotechnik

Interessenten an der Ausbildung erhalten umfassende Informationen

Der Leiter der Staatlichen Berufsschule I Deggendorf und der Technikerschule für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität Oberstudiendirektor Ernst Ziegler konnte neben den jungen Fachkräften, die sich für eine Ausbildung an der Deggendorfer Fachschule interessieren, zahlreiche weitere Gäste begrüßen. So waren Renate Eisner vom Landratsamt Deggendorf und Personalreferentin Stefanie Kukral sowie Dipl. Ing. Stephan Zellner von der Firma b-plus der Einladung in die Landmaschinenhalle der gewerblich-technischen Berufsschule gefolgt. Zudem waren zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer, die an der Fachschule unterrichten, aber auch Schüler aus den beiden Techniker-Klassen anwesend, um mit den potentiellen Nachfolgern ins Gespräch zu kommen.

Der Schulleiter bezeichnete seine Bildungseinrichtung als wahrhaft zukunftsweisend für die Weiterentwicklung der Mobilität in der Region und in Deutschland. In seinem Referat gab der Leiter der Technikerschule Studienrat Wolfgang Schwanzer zunächst einen detaillierten Überblick über das Angebot der Schule, angefangen von der modernen Ausstattung bis hin zur Organisation der intensiven Projektarbeit. Als Beispiele präsentierte er einen von den Schülern selbst erstellten Werbefilm sowie die praktischen Arbeiten an der „ersten Elektrokutsche Deggendorfs“.

Die Voraussetzungen zur Aufnahme an der Schule sind eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem metall- oder fahrzeugtechnischen Beruf sowie eine einjährige einschlägige Berufspraxis. Die möglichen Abschlüsse bis hin zur Fachhochschulreife runden das attraktive Angebot zur Weiterbildung ab.

Der Vertreter der Firma b-plus stellte im Anschluss seine Firma als Beispiel für einen möglichen Arbeitgeber nach Abschluss der Ausbildung vor. Das Unternehmen entwickelt und betreut elektronische Systeme für das autonome Fahren, für Sonderfahrzeuge und zur Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten und Ausstattungen. Er nannte als wichtigste Voraussetzungen für die Übernahme in seinen Betrieb technisches Wissen und Interesse und hohe Einsatzbereitschaft, Eigenschaften also, die auch in der Ausbildung an der Technikerschule stark gefordert sind.

Renate Eisner stellte in ihrem Vortrag die verschiedenen Fördermöglichkeiten während der Ausbildung vor und lud Interessenten dazu ein, sich im Einzelgespräch individuell beraten zu lassen, um nach optimalen Lösungen zu suchen.

In einer anschließenden Frage- und Gesprächsrunde konnten die potentiellen künftigen Schüler umfassende Informationen einholen und so einen wichtigen Schritt in ihre berufliche Zukunft gezielt vorbereiten.

Jürgen Vogl

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