Jahreshauptversammlung des Fördervereins

Veröffentlicht am 24.04.2018 | Angela Saller | 570 Aufrufe

Kategorien: Förderverein

Jahreshauptversammlung des Fördervereins

Abschied und Neustart     

Seit 14 Jahren hatte er den Förderverein als Vorsitzender geleitet. „Und ich bin stolz darauf, damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung unserer Berufsschüler geleistet zu haben.“ Albert Dietl betonte ausdrücklich, dass ihm sein Amt stets Freude bereitet habe und er immer auf die volle Unterstützung durch die Schulleitung und das Sekretariat der Staatlichen Berufsschule I Deggendorf zählen konnte. Doch, wie er hervorhob, habe er sich schon immer fest vorgenommen, das Amt in einem bestimmten Alter niederzulegen. Und dieses Alter habe er jetzt erreicht.

Schulleiter OStD Ernst Ziegler äußerte volles Verständnis für die Entscheidung Dietls, wenn er diese auch sehr bedauere. Er zählte die positiven Eigenschaften des Vorsitzenden auf und hob besonders dessen treffenden Humor hervor.

Zur diesjährigen Hauptversammlung des Fördervereins hatte Dietl die Vorstandschaft, vertreten durch FOL a.D. Karl-Heinz Raschka und StD Michael Bauer, die Kassenprüfer StD Christian Wagner und OStR i.B. Wilhelm Huber sowie den Kassenführer StR Matthias Niedermeier und den Schriftführer StD Jürgen Vogl herzlich willkommen geheißen. Auch die Stellvertretende Schulleiterin StDin Angela Saller, Kreishandwerksmeister Günter Hartl, die ehemaligen Schulleiter OStD a.D. Ulrich Spletter und OStD a.D. Bartholomäus Sagstetter, der Obermeister der Bauinnung Karl-Heinz Hau sowie Heinrich Gottinger, Ausbildungsleiter Montage bei der Firma Caverion, waren unter den Gästen.

Die anstehenden Neuwahlen leitete der scheidende Vorsitzende selbst. Regierungsdirektor Gerd Peterle, Vertreter des Landratsamts, und Schulleiter OStD Ernst Ziegler sind als „geborene Mitglieder“ gesetzt. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Heinrich Gottinger, zum zweiten Vorsitzenden Josef Klein und als Beisitzer wurden Karl-Heinz Hau, StD Michael Bauer und FOL Heinz Altschäfl gewählt. Zum Kassenführer wurde StR Matthias Niedermeier und zum Schriftführer Jürgen Vogl bestimmt. Das Amt des Kassenprüfers übernahmen OStR i.A. Wilhelm Huber und StD Christian Wagner. Damit ist die Vorstandschaft des Vereins komplett.

In seinem Bericht zeichnete Herr Dietl zunächst mögliche Wege ins Handwerk nach und betonte die Bedeutung des Gesellenbriefs für die berufliche Zukunft der jungen Menschen. Diesen stehen über 130 anerkannte Ausbildungsberufe offen, neu hinzugekommen ist beispielsweise der „Online-Einzelhändler. Im Handwerk seien Kreativität und positiver Umgang mit Menschen gefordert, was diese Berufe sehr attraktiv mache. Trotzdem sei angesichts des Fachkräftemangels gute Image-Werbung dringend erforderlich.

Albert Dietl bezifferte den Mitgliederstand des Vereins mit 91, davon 42 Firmen und 49 Privatpersonen. Im vergangenen Jahr seien 5 Neueintritte zu verzeichnen gewesen. Die Mitgliedsbeiträge lägen bei 50, bzw. 15 Euro. Hauptaufgabe des Vereins sei es, im Bedarfsfall erforderliche Mittel für schulische Einrichtungen oder Aktivitäten zur Verfügung zu stellen.

Als Gastreferent trat der medienpädagogisch-informationstechnischer Berater an der Regierung von Niederbayern OStR Martin Fritz auf. Er betonte die Bedeutung der Digitalisierung für unser Leben und damit für die schulische Ausbildung. Aufgabe sei es, die Schüler auf Technologien vorzubereiten, die im Moment noch nicht existieren. In dieses Vorhaben investiert der Freistaat Bayern hohe Summen, um die Zukunft des Landes zu sichern. Dazu sei die Fortbildung aller Lehrer in Bayern erforderlich. Daneben müsse für eine optimale Ausstattung der Schulen gesorgt werden. Zudem müssten sämtliche didaktischen Jahrespläne auf deren Bezug zum Mediencurriculum durchforstet und dann aktualisiert werden.

StDin Angela Saller gab einen kurzen Überblick über den bisherigen Fortschritt im Projekt „Schulhausneubau“. Die Ausstattung des ersten Bauabschnitts sei geplant und sie werde den Anforderungen durch die „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ mehr als gerecht. Sie erinnerte an den Spatenstich Anfang März und berichtete über derzeit laufende Baumaßnahmen zur Bodenverbesserung.

Schulleiter OStD Ernst Ziegler hob in seinem Bericht die äußerst positive Entwicklung der Technikerschule für Kraftfahrzeugtechnik und Elektromobilität hervor. Sie hat sich in der regionalen und überregionalen Bildungslandschaft einen bedeutenden Platz gesichert. Von besonderer Bedeutung sei die Projektarbeit, die an dieser innovativen und zukunftsorientierten Schuler geleitet wird: Die Spannbreite reicht dabei vom Fotokalender über Projekte in Zusammenarbeit mit lokalen Firmen und Einrichtungen bis hin zu Umbaumaßnahmen an verschiedensten Fahrzeugen.

Jürgen Vogl

Das Bild zeigt in der ersten Reihe von links Heinz Altschäfl, Ernst Ziegler, Heinrich Gottinger und Karl-Heinz Hau und in der zweiten Reihe von links Matthias Niedermeier, Michael Bauer, Jürgen Vogl, Albert Dietl sowie Günter Hartl

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