Modellversuch Berufsvorbereitungsjahr KM

Veröffentlicht am 28.04.2015 | Roswitha Strohmeier | 78 Aufrufe

Kategorien: Berufsvorbereitung

Modellversuch Berufsvorbereitungsjahr KM

Besondere Schüler erfordern besondere Maßnahmen     

Die Staatliche Berufsschule I Deggendorf wurde neben vier anderen vom Kultusministerium dafür ausgewählt, am Modellprojekt „Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Jugenberufsagentur“ teilzunehmen. Im Rahmen dieser Maßnahme wurde die Klasse BVJ/KM gebildet. Dabei handelt es sich um Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, die einen besonderen Betreuungsbedarf haben. Staatsminister Bernd Sibler hatte diese Maßnahme initiiert, um wirklich jeden Jugendlichen für eine duale Ausbildung gewinnen zu können.

Wir setzen das Modell in Form einer kooperativen Klasse um. 18 Stunden werden von Lehrern der Berufsschule erteilt, 19 Stunden übernimmt das bfz als Kooperationspartner. Im Unterricht werden Projekte durchgeführt, auch aufsuchende Sozialarbeit ist möglich. Um die fachtheoretischen und fachpraktischen Anforderungen in den verschiedenen Berufsfeldern kennenzulernen, werden die Schüler in unterschiedlichen Fachbereichen unserer Schule (Kfz, Elektro, Metall, Holz und Ernährung) unterrichtet. Auch mit der Jugendberufsagentur, den Jugendämtern und den zuständigen Vertretern des Landratsamts ist engste Zusammenarbeit erforderlich. Die beteiligten Partner bringen unterschiedliche Kompetenzen in das Netzwerk mit ein, die dabei helfen sollen, die Jugendlichen für eine Ausbildung zu qualifizieren.

Um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu verschaffen, hatte Ministerialrat Doktor Robert Geiger vom Kultusministerium alle Beteiligten zu einer Austauschrunde eingeladen. Leitende Regierungsschuldirektorin Maria Sommerer und OStR Hubert Ramesberger von der Regierung von Niederbayern waren ebenfalls zugegen. Schulleiter OStD Ernst Ziegler, die Stellvertretende Schulleiterin StDin Angela Saller, Beratungslehrer StD Josef Wagner und Fachbetreuer FOL Christian Wagner erläuterten die besondere Situation in Deggendorf. Der in angenehmer Gesprächsatmosphäre geführte Erfahrungsaustausch brachte allen Beteiligten neue Einsichten und Anregungen hinsichtlich der Organisation der Beschulung. Im Zentrum stand allerdings angesichts der schwierigen Situation der betroffenen Jugendlichen die Erörterung pädagogischer Aspekte. Die Gäste bestätigten den Verantwortlichen, in jeder Hinsicht hervorragende Arbeit zu leisten.

Ernst Ziegler

Das Bild zeigt von links die Teilnehmer an dem Treffen Kevin Herceg und Tanja Fey vom bfz, MR Dr. Geiger, Ltd RegSchDin Sommerer, Dominik Blenk vom Landratsamt Deggendorf, OStD Ziegler, Monika Wagner von der Berufsberatung, FOL Wagner, Christian Holmer vom Jugendamt, StR Marco Hoffmann vom Kultusministerium, OStR Ramesberger, StDin Saller sowie StD Wagner.

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