SchiLF im Rahmen des QmbS-Ziels gesunde Schule

Veröffentlicht am Freitag, 29.06.2018 | Peter Wollinger

Kategorien: Aktivitäten

Lehrer erlegen ihre „Beute“ mit Pfeil und Bogen      

Im Rahmen des Schulentwicklungsziels „Gesunde Schule“ hatte StR Michael Achatz die schulinterne Lehrerfortbildung 3D-Bogenschießen im BOWZONE-Bogenpark Geisskopf angeboten. Einige Kolleginnen und Kollegen der Berufsschule waren dieser Einladung gefolgt und hatten sich auf dem Trainingsgelände eingefunden.

Bogenschießen 2Zunächst erhielten die Schützen einen Bogen, einen Armschutz und einen Köcher mit drei Pfeilen. Um sich mit dem Gerät vertraut zu machen, wurde zunächst der Einschussplatz aufgesucht. Dort erklärte Michael Achatz kurz die Grundlagen des Bogenschießens. Den Teilnehmern wurde sehr schnell klar, wieso diese Fortbildung unter dem Motto „gesunde Schule“ stand. So ist es beim Bogenschießen sehr wichtig, eine starke Körperspannung aufzubauen, die eigene Atmung zu regulieren, sich aber gleichzeitig auf das Spannen des Bogens und das Zielen zu konzentrieren.

Bogenschießen 1Erschwert wird dieser Umstand noch durch die Konzeption des 3D-Parcours. Hier schießt man nämlich nicht wie beim herkömmlichen Bogenschießen auf Zielscheiben, die sich immer im gleichen Abstand vom Schützen entfernt befinden. So kann man sich relativ schnell auf die Situation einstellen und eine gewisse Routine entwickeln. Vielmehr stellen am Geisskopf Kunststofftiere, die echten Tieren in Art und Größe nachempfunden und mitten im Wald aufgestellt sind, die Ziele dar. Zudem brachten Bäume und Wurzeln die Bogenschützen zum Verzweifeln. So trafen sie manchmal statt dem Ziel nur einen Baum oder ein herunterhängender Ast lenkte den vielversprechend Richtung Ziel fliegenden Pfeil noch ab.

Holzpflöcke, die, je nach Größe des zu treffenden Tieres, in einem Abstand von sieben bis vierzig Metern entfernt angebracht sind, legen den jeweiligen Abschusspunkt fest. Zwischen den einzelnen Abschusspunkten musste jeweils ein kleiner Fußmarsch durch den Wald auf ausgewiesenen Trampelpfaden zurückgelegt werden, perfekte Gelegenheit, um sich mehr oder weniger ernsthaft über die „Jagderfolge“ und die angewandten Techniken auszutauschen. Leider mussten die Teilnehmer einige Pfeile, da sie nicht wieder aufgefunden werden konnten, im Wald zurücklassen.

Den Abschluss der Fortbildung am Geisskopf verlegte die Gruppe in ein Lokal, um die sehr erfolgreiche Veranstaltung entsprechend ausklingen zu lassen.

Michael Achatz