Teilnahme an der Juniorwahl im Rahmen der Landtagswahl

Veröffentlicht am 28.04.2015 | Jürgen Vogl | 75 Aufrufe

Kategorien: Allgemeinbildender Unterricht

Teilnahme an der Juniorwahl im Rahmen der Landtagswahl

Gelebter Sozialkundeunterricht                                    

Die Juniorwahl ist seit 1999 ein handlungsorientiertes Konzept zur politischen Bildung an weiterführenden Schulen. Mit dieser Methode soll das Erleben und Erlernen von Demokratie ermöglicht werden. Im Rahmen von Landtags-, Bundestags- und Europawahlen werden Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, eine realitätsgetreue Wahlsimulation an ihrer Schule zu organisieren und durchzuführen. Es werden didaktisches Unterrichtsmaterial zur Vorbereitung der Aktion sowie alle erforderlichen Wahlunterlagen und -materialien zur Verfügung gestellt.

Die bundesweite Initiative „Juniorwahl“ wird getragen von Kumulus e.V, einem gemeinnützigen und überparteilichen eingetragenen Verein. Aktuell nehmen 637 Schulen in Bayern teil. Die Schirmherrschaft für das aktuelle Projekt haben die Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm und der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Bernd Sibler übernommen. Gefördert wird es durch die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie den Bayerischen Landtag.

Die Juniorwahl ist in ein didaktisches Konzept gefasst, das auf zwei Säulen basiert: Zum einen findet intensive unterrichtliche Vorbereitung durch die Lehrkräfte statt. Die zweite Säule und den Höhepunkt des Projekts stellt der Wahlakt dar. Organisiert wird er mit Unterstützung der Lehrkräfte von den Schülerinnen und Schülern selbst, denn sie bilden einen Wahlvorstand, führen ein Wählerverzeichnis und erhalten Wahlbenachrichtigungen, Wahlkabinen und -urnen. Ihre Stimme können sie dann in einer klassischen, realitätsgetreuen Wahl abgeben. Kandidaten sind natürlich diejenigen Politiker, die im Wahlkreis der Schule auch wirklich kandidieren.

Mit dieser Aktion soll das Interesse der Schüler an Politik gefördert, aber auch Begeisterung für die politische Teilhabe und gesellschaftliches Engagement geweckt werden. Zudem werden bei den Jugendlichen politische Meinungsbildungsprozesse angeregt sowie die Wertschätzung des demokratischen Systems gestärkt.

An unserer Schule wurde das Konzept gemäß den didaktischen und organisatorischen Vorgaben auf Anregung des Fachbetreuers für Sozialkunde OStR Markus Lautenbacher in zahlreichen Klassen durchgeführt. Die Schüler waren begeistert von dieser Aktion und beteiligten sich hoch motiviert an der Juniorwahl. Vielen wurden die Ernsthaftigkeit der Thematik und die Bedeutung der Übernahme von politischer Verantwortung durch jeden einzelnen Bürger erst dadurch voll bewusst.

Das Wahlergebnis in den jeweiligen Klassen wurde zentral gesammelt und zur Auswertung weitergeleitet.

Markus Lautenbacher

Juniorwahl Ergebnis

 

zurück