WHOAMI- kein System ist sicher: Kinotage an der BS I Deggendorf

Veröffentlicht am Donnerstag, 14.07.2016 | Peter Wollinger

Kategorien: Allgemeinbildender Unterricht

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Fast täglich wird in den Medien von Hackerangriffen berichtet, denn Hacker wissen, dass die digitale Welt verwundbar ist. Hacker dringen in fremde Netzwerke ein, um deren Schwachstellen offenzulegen. Getrieben von der eigenen Neugier bewegen sie sich dabei immer am Rande der Legalität.
Diese Problematik war das Kernthema bei den diesjährigen Kinotagen der Berufs-schule I Deggendorf. Im Thriller: „Who Am I – kein System ist sicher“ geht es um ei-ne Berliner Hackergruppe, die global auf sich aufmerksam machen will. Der Filmtitel ist eine Anspielung auf das Unix-Kommando, whoami, das auf Betriebssystemebe-ne den Namen des Benutzerkontos ausgibt. Zur Story: Benjamin (Tom Schilling) ist ein introvertierter Außenseiter. Er hat sich der Polizei gestellt und erzählt in Rück-blenden der Ermittlerin seine Lebensgeschichte. Er ist davon überzeugt, dass ihn in der realen Welt niemand wahrnimmt. Erst als der charismatische Max ( Elyas M’Barek) ihn in ein Hacker-Kollektiv aufnimmt, eröffnet sich ihm eine neue Welt. Aus Freude am Nervenkitzel machen die jungen Hacker mit harmlosen Cyber-Attacken auf einen rechten Parteitag oder einen Pharmakonzern von sich reden. Doch um in die oberste Liga der Hacker-Szene aufzusteigen, knackt die Gruppe schließlich die Server des BND – und bringt sich damit in höchste Gefahr.
Die Berufsschüler waren mehrheitlich von der Thematik und den Schauspielern begeistert. Im Rahmen der unterrichtlichen Nachbereitung wurden besonders die oft leichtsinnige Preisgabe von persönlichen Daten und der damit verbundene „glä-serne Mensch“ thematisiert, denn nicht nur im Film gilt der Satz: Kein System ist si-cher!

Bildunterschrift:
WHOAMI – wer steckt dahinter? Schülerinnen und Schüler mit Eva Schattenfroh vom Lichtspielhaus Deggendorf und Studiendirektor Edmund Nestmeier von der Berufsschule